Sonntag, 19. August 2012

Alison Gaylin - Dornröschenschlaf


Inhalt:
Die kleine Iris verschwindet eines Tages ohne jede Spur und Carol Wentz fühlt sich verantwortlich dafür. Das ist der Grund, warum sie auch noch nach Jahren nach dem Mädchen sucht und sich an die Detektivin Brenna Spector wenden will. Kurz bevor das passiert, verschwindet sie jedoch auch. Daraufhin wird Brenna von Carols Mann Nelson engagiert seine Frau zu finden. Brenna ist jedoch keine normale Detektivin, denn auf Grund einer Störung, die durch das verschwinden ihrer Schwester ausgelöst wurde, kann sie sich mit allen Sinnen an jedes Ereignis in ihrem Leben erinnern. Bald darauf wird Carol tot aufgefunden und Nelson wird beschuldigt, sie getötet zu haben. Brenna erkennt, das diese Morde alles etwas mit dem Verschwinden von Iris zu tun haben, doch auch das kann nicht den Mord an Nelson Wentz verhindern. Wird sie es mit der Hilfe von Detective Nick Morasco schaffen diesen Fall aufzuklären oder wird auch sie ein Opfer des geheimnisvollen Killers?

Meine Meinung:
Der Schreibstil von „Dornröschenschlaf“ hat mir sehr gut gefallen, denn er ist flüssig und leicht zu lesen. Die Charaktere wurden mit Bedacht ausgearbeitet und deren Vergangenheit spielt für diese Geschichte ebenfalls eine große Rolle. Ohne den Hintergrund von Brennas verschwundener Schwester hätte das Buch wahrscheinlich eine ganz andere Dynamik. Ich hatte vorher noch nie vom hyperthymestischem Syndrom gehört, doch es passt wirklich gut zur Geschichte, obwohl es für die Menschen, die dieses Syndrom in Wirklichkeit haben, wahrscheinlich nicht so angenehm ist. Die Chemie zwischen Brenna und Nick Morasco ist ein netter Erzählstrang, der viel zur Gesamtheit des Buches beiträgt. Auch die Mischung aus Fall und Brennas Privatleben passt sehr gut. „Dornröschenschlaf“ bietet eine spannende Geschichte, deren Ende ich so nicht erwartet hätte. Es wird relativ schnell klar, wer der Mörder sein könnte, doch die Beweggründe bleiben lange verborgen, was das Ganze wirklich interessant und aufregend macht. Das Buch fesselt den Leser und zieht ihn in die Geschichte hinein, ohne langweilig zu sein.

Fazit:
Ein spannendes Buch, das einen hoffen lässt noch mehr von Brenna Spector zu lesen.

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